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Ehemaliges Fürstbischöfliches Rekreationshaus

Das „feudale Jurahaus“ mit herrlichem Blick auf die Eichstätter Altstadt diente früher dem gehobenen Klerus als Rückzugsort.

An dem sonnigen Hang wuchsen noch im 16. Jahrhundert Weinstöcke. Nachdem man den Weinbau in Eichstätt aufgegeben hatte, wurden die Weinbergsterrassen teilweise in einen Nutzgarten und teilweise in eine barocke Gartenanlage mit Pavillons umgewandelt. In diesem Barockgarten ließen die Fürstbischöfe im 18. Jahrhundert das Rekreationshaus errichten. Hierhin zog sich der höhere Klerus der Stadt zurück, um sich zu erholen und zu entspannen, bis die Säkularisation dem ein Ende setzte.

Ab 2011 wurde das Gebäude mit viel Liebe zum Detail und Unterstützung der Denkmalbehörden saniert. In der Bauweise zeigt das Häuschen mit Legschieferdach einige Merkmale eines Jurahauses – die für das Altmühltal typische Hausform zeigt sich hier von ihrer feudalen Seite. Im Inneren zeugen heute Stuckdecken und Seccomalereien mit Rebmotiven von der alten Herrlichkeit. Die Einrichtung mit historischen Möbeln versetzt die Gäste zurück in die Zeit der Fürstbischöfe.

Ehemaliges Fürstbischöflichen Rekreationshaus_Reinhard-KovalevaEhemaliges Fürstbischöflichen Rekreationshaus_Reinhard-KovalevaEhemaliges Fürstbischöflichen Rekreationshaus_Reinhard-Kovaleva

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